Aktuelles

Februar 2019-9
Fortbildungsangebote des IVD
IVD Bildungsinstitut (Onlinebuchung) Berlin-Brandenburg
Tel.: 0 30-89 73 53 64, info@ivd.berlin.net
· 14.03.2019, Berlin, Rechtssichere Beschlussformulierungen für die Eigentümerversammlung, RA Sebastian Wörner
· 28.03.2019, Berlin, Workshop – Die EU-DSGVO, Eric Drissler
· 03.04.2019, Berlin, Zeitintelligenz, Zach Davis

IVD Bildungsinstitut Region Mitte
Tel.: 0 69-28 28 23, info@ivd-mitte.de
· 14.02.2019, Frankfurt, Immobilieneinkauf, Werner Schölgens
· 21.02.2019, Frankfurt, Heiz- und Betriebskosten aktuell, RA Peter Geißler
· 28.02.2019, Frankfurt, Grundlagen Maklerrecht, RA Johannes Engel

IVD Bildungsinstitut Region Mitte-Ost
Tel.: 03 41-6 01 94 95, info@ivd-mitte-ost.net
z.Z. keine Termine vorhanden

IVD Bildungsinstitut Region Nord
Tel.: 0 40-35 75 99-0, info@ivd-nord.de
· 12.02.2019, Hamburg, Immobilienauktionen - Die nicht ganz neue Vermarktungsform, Hugo W. Sprenker
· 19.02.2019, Hamburg, Haus ohne Grund - Vergabe von Grundstücken im Erbbaurecht, Dr. Matthias Nagel
· 20.02.2019, online, Webinar - Die E-Mail-Flut beherrschen, Jörg Wirtz
· 21.02.2019, Hamburg, Prozesse in der Immobilienverwaltung - Effizienz messen und steigern, Jörg Wirtz
· 27.02.2019, Hamburg, Einkauf mit voller Innenprovision, Andreas Hubert
· 28.02.2019, Bremen, Ausgewählte Probleme aus dem Wohnungseigentumsrecht & aktuelle Rechtsprechung, Dr. Ximena Sejas
· 19.03.2019, Hamburg, Beendigung von Mietverhältnissen - was ist zu beachten?, RAin Ricarda Breiholdt
· 20.03.2019, Rostock, Die WEG-Verwaltung, Harriet Wollenberg
· 21.03.2019, Hambrg, Richtig gut präsentieren durch lebendige Visualisierungen, Björn von Busch
· 26.03.2019, Braunschweig, Aktuelles Wohnungseigentumsrecht für Praktiker, Dr. Matthias Löffler
· 26.03.2019, online, Webinar - Umgang mit Beschwerden & schwierigen Situationen am Telefon, Antje Zierle-Kohlmorgen
· 27.03.2019, online, Webinar - Die Hall of Fame der Akquisestrategien, Andreas Habath
· 28.03.2019, Hannover, Rechtssicher werben und Abmahnungen vermeiden, Jennifer Beal

IVD Bildungsinstitut Region Süd
Tel.: 0 89-29 08 20-0, info@ivd-sued.net
· 12.02.2019, München, Verwalterbestellung, Verwaltervertrag und Verwaltergebühren, RA Dr. Ulrich Grandtner-Kohler
· 12.02.2019, Feldkirchen, Wohnflächenberechnung für Makler und Hausverwalter – so vermeiden Sie Haftungsfragen
· 14.02.2019, Stuttgart, Rechtskongress für Makler, Bauträger und Immobilienverwalter
· 18./19.02.2019, Feldkirchen, Aufbauseminar für Miethausverwalter/-innen
· 21.02.2019, München, Gewerbeimmobilien-Kongress
· 27.02.2019, Stuttgart, WEG-Verwaltervertrag – rechtssicher erstellen und abschließen
· 11.03.2019, München, Bauträgermarketing und Vertrieb von Bauträgerobjekten, Prof. Dr. Stephan Kippes
· 14.03.2019, Dießen, Sachverständigen-Kongress
· 12./14.03.2019, Stuttgart, Makler-Basisseminar: 3-tägiges Intensivseminar
· 21.03.2019, Stuttgart, Innovationsforum

IVD Bildungsinstitut Region West
Tel.: 02 21-95 14 97-0, info@ivd-west.net
· 12.02.2019, Hennef, Zwangsversteigerung, RA Wolfgang Barchewitz
· 19.02.2019, Mainz, Social Media & Content Marketing für Immobilienunternehmen, Thomas Bollwerk
· 21.02.2019, Köln, Immobilienrechtstag
· 12.03.2019, Hilden, Kundenorientiertes Verhalten für Immobilienverwalter, Heide Kampschulte
· 14.03.2019, Köln, Finanzierung, Bernd Meier
· 19.03.2019, Köln, Das 1 x 1 des Maklerrechts, RA Andre Wrede
· 21.03.2019, Köln, Update Geldwäschegesetz GWG und Abmahnungen im Wettbewerbsrecht, Rudolf Koch
· 26.03.2019, Hennef, Immobilien und Steuern - Die steuerlichen Auswirkungen bei Ankauf, Vermietung und Finanzierung einer Immobilie, Michael Fromm
· 28.03.2019, Dortmund, Schimmel und Schädlinge in Gebäuden, Detlef Becker
· 05.04.2019, Bonn, Immobilienkongress/Mitgliederversammlung
· 14.06.2019, St. Goar, Immobilientag Rheinland-Pfalz

EIA Europäische Immobilien Akademie Saarbrücken e.V.
Tel.: 06 81-92 73 80, info@eia-akademie.de
· 16.02.2019, Saarbrücken, Start Studienmodul Geprüfte/r Miet- und WEG-Verwalter/in (EIA)
· 22.03.2019, Köln, Start Studienmodul Geprüfte/r Immobilienmakler/in (EIA)
· 05.04.2019, Berlin, Start Studienmodul Geprüfte/r Immobilienmakler/in (EIA)

DIA Deutsche Immobilien Akademie
Tel.: 07 61-2 07 55-0, akademie@dia.de
· 11.02.2019, Freiburg, Start Zertifikatslehrgang Immobilienmakler/in (DIA)
· 11.02.2019, Freiburg, Grundlagen der Maklerpraxis I
· 14.02.2019, Freiburg, Grundlagen der Maklerpraxis II
· 18.02.2019, Freiburg, Grundlagen der Immobilienbewertung
· 19.02.2019, Freiburg, Immobilienfinanzierung und –versicherung
· 22.02.2019, Freiburg, Grundlagen des Mietrechts für Wohn- und Gewerberaum
· 11.03.2019, Freiburg, Start Kontaktstudiengang Sachverständigenwesen
· 14.03.2019, Bochum, Start Kontaktstudiengang Sachverständigenwesen
· 14.03.2019, Freiburg, Mietverträge rechtssicher gestalten
· 18.03.2019, Freiburg, Start Studiengang für die Immobilienwirtschaft

Februar 2019-8
Medientipps
n-TV Nachrichten: Immobilienmakler im Test
Spiegel online: Aus der Union kommt Widerstand gegen Grundsteuer-Kompromiss
Zeit: Wohnungswirtschaft dagegen: Kommunen für Kompromiss zur Grundsteuer


Februar 2019-7
EIA: "Diplom Immobilienwirt/in (EIA)" mit AFBG-Förderung
Für den anerkannten Abschluss sind die vier Module "Gepr. Immobilienmakler/in (EIA)", "Gepr. Immobilienbewerter/in (EIA)" sowie "Mietverwaltung von Wohnimmobilien" und "Verwaltung von Wohnungseigentum" im Online-Studium erforderlich. Da der Abschluss nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) förderfähig ist, können bis zu 64 % der Lehrgangsgebühren gespart werden.
Weitere Informationen


Februar 2019-6
OVG Schleswig-Holstein: Zweitwohnungssteuer
Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat Klagen gegen die Erhebung von Zweitwohnungssteuern in zwei schleswig-holsteinischen Gemeinden stattgegeben. Die angefochtenen Steuerbescheide sind laut Gericht rechtswidrig, weil der von den Gemeinden zur Anwendung gebrachte Steuermaßstab gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt.
Zum Urteil


Februar 2019-5
BAG: Kein Anspruch auf Mindestlohn
Das Bundes¬arbeits¬gericht (BAG) hat entschieden, dass Praktikanten keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben, wenn sie das Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums leisten und es eine Dauer von drei Monaten nicht übersteigt.
Zur Pressemeldung


Februar 2019-4
Frist 1. April: Grundsteuererlass für Vermieter möglich
Vermieter haben Anspruch auf einen Teilerlass der Grundsteuer, wenn sie im vergangenen Jahr unverschuldet erhebliche Mietausfälle hatten. Der Antrag für das Jahr 2018 muss bis zum 1. April 2019 gestellt werden.
Zuständig für den Erlassantrag sind die Steuerämter der Städte und Gemeinden, in den Stadtstaaten die Finanzämter. Die Frist ist nicht verlängerbar. Wird der Termin versäumt, kommt nur noch ein Erlass aus Billigkeitsgründen in Betracht. Die Grundsteuer für vermietete Immobilien wird zu 25 Prozent erlassen, wenn der Mietertrag um mehr als 50 Prozent hinter dem normalen Rohertrag zurückgeblieben is. Wat die Immobilie vollkommen ertraglos, wird die Grundsteuer zu  50 Prozent erlassen. Der Erlass ist möglich, wenn die Ursache der Mietausfälle in Leerstand, allgemeinem Mietpreisverfall oder struktureller Nichtvermietbarkeit liegt. Auch außergewöhnliche Ereignisse, wie Wohnungsbrände oder Wasserschäden, die zu Mietausfällen führen, berechtigen zu einem Grundsteuererlass. Allerdings darf der Vermieter die Mietausfälle nicht selbst verschuldet haben. Dies setzt beim Leerstand ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen voraus, die der Eigentümer nachweisen muss.


Februar 2019-3
Alexander Dobrindt: „Bestellerprinzip ist nicht sinnvoll“
Beim traditionellen Neujahrsempfang des IVD Süd übte der Vorsitzende der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, deutliche Kritik am Bestellerprinzip: „Ein Bestellerprinzip bei Immobilienverkäufen wird den vielschichtigen und regional sehr unterschiedlichen Marktgegebenheiten nicht gerecht. Daher lehnen wir dies als CSU klar ab.“  Bei der Reform der Grundsteuer plädierte Dobrindt für ein bürokratiearmes sogenannte „Süd-Modell“, das sich an den leicht zu ermittelnden Grundstücks- und Gebäudeflächen orientiert. Zudem begrüße er, dass die Grunderwerbsteuer in Bayern, wie auch Sachsen bei 3,5 % belassen wurde: „Wer privat eine Immobilie für den Eigenbedarf erwirbt, soll bei der Grunderwerbssteuer entlastet werden. Dafür halten wir Freibeträge für Erwachsene und Kinder beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum für den richtigen Weg. Eigentumsbildung darf nicht durch zu hohe Kaufnebenkosten belastet werden.“


Februar 2019-2
Mietpreisbremse gilt - auch wenn Regelung unwirksam
Auch wenn ein Fachgericht (Amts- oder Landgericht) die entsprechende Rechtsverordnung für unwirksam erachtet (wie beispielsweise in Bayern), gilt die Mietpreisbremse. Das Fachgericht kann nur mit Rechtswirkung für die Parteien des Rechtsstreites entscheiden, nicht für die Allgemeinheit. Solange die Landesregierung die Rechtsverordnung diese nicht zurücknimmt oder das Landesverfassungsgericht die Rechtsverordnung nicht verwirft, ist die Mietpreisbremse zu beachten. Das gilt insbesondere für die ab dem 1. Januar 2019 in Kraft getretene Informationspflicht bezüglich eines etwaigen Ausnahmetatbestandes.


Februar 2019-1
Kommentar zur Grundsteuer
Ende des Jahres 2018 hat Bundesfinanzminister olaf Scholz zwei Modelle zur Reform der Grundsteuer vorgestellt. Ein wertunabhängiges Modell (WUM), bei dem nur auf die Flächen des Bodens und des Gebäudes abgestellt wird, und ein wertabhängiges Modell (WAM), bei dem der Wert des Grundstücks anhand der tatsächlichen Mieten in einem vereinfachten Ertragswertverfahren ermittelt wird. Die Finanzminister des Bundes und der Länder konnten sich in der Mitte Januar 2019 stattfindenden Konferenz auf keines dieser Modelle einigen. Auf der Finanzministerkonferenz am 1. Februar hat man sich auf ein Kompromissmodell geeinigt. Problematisch ist dabei unter anderem, dass die Steuer bei einem zukünftigen Anstieg der Mieten und der Bodenwerte automatisch mit ansteigen würde. Außerdem könnte eine Abschaffung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer auf die Mieter provoziert werden, die verfassungswidrig wäre, weil die Grundsteuer zu einer speziellen Vermögensteuer werden würde.
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Januar 2019-5
Kleine Anfrage der FDP zum Baukindergeld
Bis zum 30. November 2018 sind der Bundesregierung zufolge knapp 40.800 Anträge auf Baukindergeld eingereicht worden. Wie aus der Antwort (19/6940) auf eine Kleine Anfrage (19/6497) der FDP-Fraktion weiter hervorgeht, würde sich die maximale Förderung auf mehr als 851 Millionen Euro summieren, sollte allen Anträgen statt gegeben werden. Die Verwaltungsaufwendungen für die KfW beliefen sich den Angaben zufolge 2018 auf elf Millionen Euro. Die Anträge sollen ab März geprüft werden.


Januar 2019-4
BGH: Makler muss steuerliche Fragen nicht prüfen
Ein Makler ist grundsätzlich nicht verpflichtet, steuerrechtliche Fragen zu prüfen, die sich beim Verkauf des Grundstücks stellen, den er vermittelt oder für dessen Abschluss er einen Nachweis erbringt. Der Makler muss auf mögliche steuerrechtliche Folgen des Verkaufs nur dann hinweisen, wenn er aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls Anlass zu der Vermutung haben muss, seinem Kunden drohe ein Schaden, weil er sich der Gefahr einer Steuerpflicht des entstehenden Veräußerungsgewinns nicht bewusst ist.
Ein Makler ist verpflichtet, seinen Kunden über alle Umstände aufzuklären, die für seine Entscheidung zum Verkauf von Bedeutung sein können. Zu steuerlichen Fragen darf ein Makler nach § 4 Nr. 5 StBerG Auskunft erteilen, wenn diese im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Verkauf stehen. Verpflichtet ist er hierzu jedoch dann, wenn er als steuerlicher Fachmann auftritt, wenn der Kunde erkennbar eheblichen Beratungsbedarf hat oder wenn der Makler seinen Kunden zu einem für diesen unvorteilhaften und überstürzten Verkauf verleitet. Liegt keine dieser Voraussetzungen vor, muss der Makler die steuerlichen Folgen des Verkaufs nicht prüfen. Wenn er eine Auskunft erteilt, muss diese allerdings auch richtig sein.
Zum Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH, Az. ZR 152/17)


Januar 2019-3
Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau
Das „Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus“ ist – anders als die Verschärfung der Mietpreisbremse – nicht zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf kurzfristig von der Tagesordnung der letzten Sitzung am 14. Dezember 2018 genommen. Das Gesetzgebungsverfahren ist damit jedoch nicht beendet. Auf Antrag eines Bundeslandes oder der Bundesregierung kann es wieder auf eine der nächsten Tagesordnungen kommen.
Inzwischen hat das Land Bayern eine Bundesratsinitiative gestartet, nach der für den Ausbau von Dachgeschossen für 10 Jahre eine Sonderabschreibung von 10 Prozent gewährt werden soll.


Januar 2019-2
Geringe Baugenehmigungszahlen: Politik muss handeln
2. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr von Januar bis November Baugenehmigungen für 315.000 Wohnungen erteilt. Damit sind 1.600 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum genehmigt worden, was einem Wachstum von 0,5 Prozent entspricht. Bereinigt um Neubaugenehmigungen für Wohnheime ist die Anzahl der Neubaugenehmigungen im Vergleich zu 2017 um 1,4 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ist um 4,5 Prozent gestiegen.
Die Anzahl der Baugenehmigungen hinkt dem tatsächlichen Bedarf deutlich hinterher. Die Politik konzentriert sich nach wie vor zu sehr auf Regulierung.
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Januar 2019-1
Verlängerung der Mietpreisbremse nicht zielführend
Justizministerin Katarina Barley (SPD) äußerte heute Medien gegenüber, dass sie die Mietpreisbremse auch über 2020 hinaus verlängern will. Sie bezieht sich dabei auf eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Dazu Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD: „Die Ergebnisse der DIW-Studie und die darauf ansetzenden Pläne der Justizministerin kommen nicht überraschend. Allerdings gehen sie in die völlig falsche Richtung. Eine Verlängerung oder Verschärfung der Mietpreisbremse ist nicht zielführend. Die Wohnraumknappheit lässt sich nur beheben, in dem das Angebot ausgeweitet wird. Um den Wohnungsbau tatsächlich anzukurbeln, müssen die Engpässe beseitigt werden. Dabei handelt es sich um die Kapazitäten der Bauunternehmen, die Dauer der Baugenehmigungen und vor allem den Mangel an bebaubaren Grundstücke.
Zur Pressemitteilung


August 2018-8
BFH: Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung
Hat die zuständige Gemeindebehörde eine bindende Entscheidung über die von ihr nach § 7h Abs. 1 EStG zu prüfenden Voraussetzungen getroffen, hat das Finanzamt diese im Besteuerungsverfahren ohne weitere Rechtmäßigkeitsprüfung zugrunde zu legen, es sei denn, die Bescheinigung wird förmlich zurückgenommen, widerrufen oder ist nach § 44 VwVfG nichtig und deshalb unwirksam.
Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 17. April 2018 entschieden.


August 2018-7
FG München: Grunderwerbsteuer
Wird ein Kaufpreis durch Vergleich nachträglich gemindert, ist dieses kein rückwirkendes Ereignis, eine Änderung der Grunderwerbsteuer ist nicht möglich.
Das hat das Finanzgericht (FG) München mit Urteil vom 11. April 2018 entschieden.


August 2018-6
BFH: Einkommensteuer: Vermietung des Homeoffice
Vermietet der Steuerpflichtige eine Einliegerwohnung als Homeoffice an seinen Arbeitgeber für dessen betriebliche Zwecke, kann er Werbungskosten nur geltend machen, wenn eine objektbezogene Prognose die erforderliche Überschusserzielungsabsicht belegt.
Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit dem kürzlich veröffentlichtem Urteil vom 17. April 2018 entschieden.


August 2018-5
Grundsteuer: Reform der Einheitsbewertung
Mehrerer Abgeordnete der FDP-Fraktion haben eine kleine Anfrage zur Reform der Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer gestellt.
Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.


August 2018-4
IVD-Stellungnahme: Mietrechtsanpassungsgesetz
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat Mitte Juli einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem die Mietpreisbremse verschärft werden soll. Zudem wird die Modernisierungsmieterhöhung eingeschränkt werden, indem beispielsweise der Prozentsatz von 11 auf 8 % reduziert werden soll. Zudem wird es künftig Regelungen geben, die das Hinausmodernisieren sanktionieren soll.
Eine umfangreiche Stellungnahme des IVD finden Sie hier.


August 2018-3
Baufertigstellungen müssen beschleunigt werden
Wie das Statistische Bundesamt berichtet, wurden in den ersten sechs Monaten 2018 in Deutschland insgesamt 168.500 Wohnungen zum Bau genehmigt. Damit wurden 0,6 Prozent oder 960 Baugenehmigungen weniger erteilt als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Neubaugenehmigungen für Wohnheime, die überwiegend für Flüchtlinge errichtet werden, ist die Zahl der Neubaugenehmigungen im Vergleich zu 2017 um 1,8 Prozent gestiegen.
Allerdings ist das kein Anzeichen dafür, dass die Lage auf dem Wohnungsmarkt sich zu entspannen beginnt. Zum einen muss sichergestellt werden, dass der Genehmigungsdynamik sich auf lange Sicht verstetigt. Die Vorschläge zur Förderung und Vereinfachung von Baugenehmigungsverfahren liegen auf dem Tisch: Bundesrahmengesetz zur Musterbauordnung, Genehmigungsfiktion, Typengenehmigung. Zum anderen müssen Maßnahmen ergriffen werden, die die eigentliche Bautätigkeit beschleunigen.
Unsere Pressemitteilung finden Sie hier.


August 2018-2
Diskussionen um das Bestellerprinzip bei Kaufimmobilien
Ein erneuter Vorstoß zur Einführung des Bestellerprinzips beim Immobilienkauf sorgt für Diskussionen. „Wir prüfen aktuell, ob sich das Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe übertragen lässt.“ So hatte sich Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geäußert. Zuvor hatte die Bundestagsfraktion der Grünen einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. Demnach soll zukünftig der Verkäufer grundsätzlich die Maklerprovision zahlen und die Grünen planen zudem auch eine Deckelung auf 2 % inkl. Umsatzsteuer (1,68% netto). Die SPD und Grünen begründen das Vorhaben damit, das Baukindergeld würde nicht ausreichen und die Kaufnebenkosten müssten daher gesenkt werden, um den Käufer zu entlasten.
Der IVD begrüßt durchaus, dass die Politik die Kaufnebenkosten senken will. Dass dieses Ziel aber mit dem Bestellerprinzip beim Immobilienkauf erreicht werden soll, hält der IVD für einen großen Irrweg!
Unsere Argumente gegen das Bestellerprinzip lesen Sie hier.


August 2018-1
"CityReport Rosenheim 2018" – Deutliche Kaufpreisanstiege im Eigenheimbereich.
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Juli 2018-5
Immobilienumsätze in Bayern im Dauerboom: Anstieg von +2,2 % – im 1. Halbjahr 2018 gegenüber Vorjahreszeitraum. zur Pressemeldung

Juli 2018-4
Unterlassungsanspruch auf Wohnnutzung eines Gewerberaums unterliegt während Mietzeit nicht der Verjährung.
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